Theresa berichtet aus London

Tägliche Kurzberichte aus der Olympiastadt

11.8.2012:
So jetzt bin ich wieder zu Hause und habe Zeit die ganzen Eindrücke und Erfahrungen der letzten beiden Wochen zu verarbeiten.  Mal sehen, wie lang das dauern wird, denn es waren so viele unglaubliche und unvergessliche Erfahrungen, die ich machen durfte. Angefangen mit dem Frühstück mit dem Bundespräsidenten, über die Wettkampfbesuche bis hin zum Deutschen Haus und noch so viel mehr! Jedes Erlebnis war auf seine eigene Art und Weise etwas ganz Besonderes und das macht es so schwer zu sagen, was mir im Endeffekt am besten gefallen hat. Wenn ich jetzt im Fernsehen Bilder von den Olympischen Spielen sehe, ist es irgendwie ein komisches aber auch schönes Gefühl sagen zu können, ich war dabei! Und ich war nicht einfach nur dabei, ich war nominiert als Teil der erweiterten Deutschen Olympiamannschaft Deutschland zu repräsentieren.
Ich bin so glücklich darüber, dass ich all diese Erlebnisse und Erfahrungen machen durfte. Ich werde diese Zeit nie wieder vergessen und deshalb möchte ich mich bei allen für ihre Unterstützung bedanken. Danke vor allem an meine Eltern und Großeltern, die mir diese Reise ermöglicht haben, aber auch ein ganz großes Danke an die Betreuer und die anderen Teilnehmer, die diese Reise zu einer unvergesslichen Zeit gemacht haben!
Tschüss
Eure Theresa

9.8.2012:

Am Donnerstagmorgen waren die letzten Planungen und Vorbereitungen für den Abschlussabend. Wir Turner sollten eine kleine Turn-Show zeigen, die wir dann zu fünft innerhalb einer Stunde auf die Beine gestellt hatten. Abends war es dann so weit. Die Gäste waren da und unsere Moderatoren, ein Junge und ein Mädchen von den Teilnehmern,  waren startklar. Es ging los mit einer Art Modenshow, in der verschiedene Teilnehmer ihre Sportarten mit typischen Charaktereigenschaften, z.B. Klamotten oder Bewegungen, dargestellt haben. Wir Turner beispielsweise sind im Handstand gelaufen. Weiter ging es mit einer kleinen Darbietung der Kampfsportler und einigen musikalischen Einlagen. Ganz zum Schluss waren wir mit unserer Turn-Show dran und kamen auch ganz gut an  Danach war das Fingerfood-Buffet eröffnet. Nach dem Essen saßen wir alle noch zusammen und haben das Beachvolleyballfinale geschaut, bei dem Deutschland schließlich auch Gold geholt hat. Die Stimmung war super! Auch danach saßen wir noch zusammen und es war ein gelungener Abschlussabend der vergangenen zwei Wochen.
Am Freitag war dann Packen und Aufräumen angesagt. Gegen 18:00 ging es dann los mit dem Bus nach Dover und dann mit der Fähre nach Calais und wieder weiter mit dem Bus. In Köln sind die ersten von uns ausgestiegen und da zeigte sich schon, dass wir in den zwei Wochen eine tolle Gruppe geworden sind, denn der Abschied fiel alles andere als leicht. Der Rest ist in Mainz ausgestiegen und der Abschied wurde auch dort nicht leichter! Ich muss wirklich sagen, dass ich supernette Leute kennengelernt habe und auch unsere Betreuer waren toll! Danke für alles!
Eure Theresa

7.+8.8.2012:

Am Dienstag hatten wir Besuch von einer Delegation des Sportausschusses aus dem Bundestag. Zuerst haben wir uns einen kleinen Gruppen mit jeweils einem bis zwei unterhalten und danach haben wir sie ein bisschen über den Campus geführt und ihnen gezeigt wo und wie wir untergebracht sind. Den restlichen Tag hatten wir Zeit zum Sport machen, in die Stadt zu gehen oder um Olympia zu schauen. Ich habe mit noch ein paar anderen die letzten Einzelgerätefinals im Turnen geschaut, unter anderem das Barrenfinale der Männer mit Marcel Ngyuen und das Reckfinale mit Fabian Hambüchen. Das Niveau dieser Finals steigt von Jahr zu Jahr an. Beide deutschen Finalisten holten Silber und die Stimmung bei uns war ziemlich gut.
Am Mittwoch war der letzte Wettkampftag für uns. Da Turmspringen erst um 19 Uhr losging, hatte ich den ganzen Tag Freizeit. Zuerst waren wir ein bisschen am Piccadilly Circus um die letzten Souvenirs zu kaufen und danach sind wir alle zusammen ins Deutsche Haus gefahren. Dort ist zwar um die Uhrzeit noch nicht sehr viel los, aber die Atmosphäre des Deutschen Hauses ist irgendwie etwas Besonderes. Beim Turmspringen haben wir die Vorrunde der Frauen vom 10 Meter Turm gesehen. Es waren auch zwei deutsche Springerinnen dabei, die wir natürlich kräftig angefeuert haben. Die Stimmung im Aquatics Centre des Olympic Parcs war ziemlich gut. Nach dem Wettkampf sind wir zurück ins Deutsche Haus gefahren, um unseren letzten Abend dort genießen zu können. Es waren, wie wir ja mittlerweile kennen, viele Sportler da. Unter anderem Fabian Hambüchen, worüber ich mich sehr gefreut habe, weil wir uns durch die gemeinsame Trainingshalle in Wetzlar schließlich kennen.
Bis dann
Eure Theresa


6.8.2012:

Heute war wieder ein Wettkampftag. Ich hatte eine Karte fürs Turnen, Ringe- uns Sprungfinale Männer und Stufenbarrenfinale der Frauen. Beim Stufenbarrenfinale war Elisabeth Seitz dabei, die einzige deutsche Beteiligung heute. Es ging los mit dem Ringefinale der Männer. Bis vor dem letzten Turner, einem Brasilianer, lag ein Chinese auf dem ersten Platz. Der Brasilianer allerdings hat eine super Übung hingelegt und verdrängte den Chinesen vom ersten Platz und die brasilianischen Fans in der Arena, was nicht wenige waren, brachten die Arena zum beben. Ich habe mich auch total für ihn gefreut! Danach war das Stufenbarrenfinale. Eli war als Siebente in das Finale eingezogen. Sie zeigte eine schöne und sichere Übung und turnte sich sogar auf den sechsten Platz. Eine der Favoritinnen war die Britin Elisabeth Tweddle, die eine wahnsinnige Flugshow zeigte, aber leider nur auf den dritten Platz kam. Gold ging an Russland und Silber an China. Das Sprungfinale der Männer war unvorstellbar, einer besser als der Andere! Die Stimmung in der Arena war wiedermal unglaublich. Als wir „Auf geht’s Eli!“ aus der einen Ecke der Arena gerufen haben, kamen aus allen möglichen Richtungen der Arena jubelnde Antworten anderer deutscher Fans. Gigantisches Gefühl! :-)
Anschließend hatten wir Freizeit und wir waren Shoppen im Stratfort Centre :-)
Bis bald
Eure Theresa

4.+5.8.2012:

(Quelle: dsj)
Am Samstag hatten wir einen Termin mit Hannelore Kraft, der Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen. Sie hat uns alle Fragen beantwortet und war sehr sympathisch. Anschließend war noch eine Gesprächsrunde mit Funktionären, Geschäftsführern, zwei Sportpfarrern und einem Dopingkontrolleur. Es war sehr interessant, einen Einblick zu bekommen, was es für eine Vielfalt an Aufgaben während der Olympischen Spiele gibt und ganz egal welche Aufgabe man erfüllt, jeder wird von der Atmosphäre der Olympischen Spiele mitgerissen und begeistert.
Am Abend waren wir von Lorenz Caffier, dem Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, auf die MS Stubnitz zum Essen eingeladen. Dort konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen.

Heute, am Sonntag, sind wir mit Zwischenstopps in Rye und Beachy Head nach Brighton gefahren. Rye ist eine kleine mittelalterliche Stadt und Beachy Head liegt am Meer und ist mit ihrer Steilküste, den Kreidefelsen und dem klaren Wasser einfach traumhaft schön. Danach ging es weiter nach Brighton. Dort hatten wir eine Audioguide.Tour durch den Royal Pavilion, das Wahrzeichen der Stadt. Er gilt als der exotischste Palast Europas. Von außen erinnert er, mit seinen Türmchen und Minaretten, an den Orient und die Innenausstattung ist im chinesischen Stil gehalten.
Abends haben die meisten zusammen Olympia geschaut und jetzt warten wir auf das 100m-Finale der Männer :-) Wer wird wohl gewinnen?
Bis bald
Eure Theresa

3.8.2012:

Heute stand der dritte Wettkampftag für uns an. Ich hatte die Karte für Dressurreiten. 4,5 Stunden Pflichtdressur habe ich mir relativ langweilig vorgestellt, weil ich auch keine Ahnung davon habe. Aber die Briten machen hier eigentlich bei jeder Sportart gut Stimmung und dann haben sie auch noch Gold geholt. Die Deutschen sind im Team zweiter geworden und im Einzel haben sie noch Bronze gewonnen. Danach sind wir ins Französische Haus gegangen. Das ist ganz anderes aufgebaut als das Deutsche Haus. Der untere Teil ist mehr wie eine Messehalle aufgebaut, wo die ganzen Sponsoren mit Ständen vertreten sind und auch das Publikum ist ein anderes. Zu dem allgemeinen Bereich im Französischen Haus hat eigentlich jeder Zutritt, was im Deutschen Haus der Eintrittspreis gar nicht ermöglicht. Es war aber interessant zu sehen wie die anderen Nationen so etwas einrichten. Anschließend sind wir ins Deutsche Haus gegangen und durften wieder das Essen genießen. Wenn man einmal drinnen ist, sind Essen und Getränke umsonst, was und so viel man möchte :-) Es waren auch wieder bekannte Gesichter vor Ort. Die Medaillengewinner von heute wurden geehrt und auch sonst sieht man einige Sportler oder andere bekannte Leute. Wir haben heute die Ehrung der Goldmedaillengewinner des Doppelvierer Männer und die des Judokas mitbekommen. Ich durfte sogar die Olympische Goldmedaille des Ruderers Phillipp Wende (auf dem Foto mit mir und Kathrin Stall) in die Hand nehmen :-) Was ein Gefühl!!
Bis bald
Eure Theresa

1.8.2012:

Heute war der zweite Wettkampftag für uns. Ich war sechs Stunden beim Fechten. Es war wirklich interessant! Zuerst war Herren Degen und danach Frauen Säbel. Die Stimmung war wieder gigantisch und das nicht nur bei den Briten. Die Franzosen waren gut vertreten und auch bei den Norweger wurde gut gefeiert. Natürlich haben wir unsere deutschen Fechter angefeuert. Anschließend sind wir, die Leute vom Fechten, in den Hyde Park zum riesigen Public Viewing gegangen. Dort sind sechs riesengroße Srceens aufgebaut und auf jeden läuft etwas anderes. Wir sind im Endeffekt beim Mehrkampffinale der Männer im Turnen hängengeblieben :-) Bei dem Marcel Ngyuen übrigens Die Silbermedaille holte. Herzlichen Glückwunsch, super Leistung! Auch dort ist die Stimmung einfach unbeschreiblich! Abends waren wir von dem deutschen Botschafter zu einem Empfang im Deutschen Haus eingeladen. Wir dachten, es wird sicher so ähnlich wie es in der Deutschen Botschaft war. Falsch gedacht!!! Boris Becker stand am Buffet neben mir und auch Britta Heidemann, Philipp Boy und sooo viele andere waren da, die man kennt, oder ziemlich wichtig aussahen. Marcel Ngyuen kam gerade als wir gehen mussten :-( Vielleicht treffen wir ihn so nochmal :-) Wir vom Jugendlager wurden irgendwann gefragt, ob wir für den gleich ankommenden Ruderachter, der vor ein paar Stunden Olympisches Gold gewonnen hatte, Spalier stehen würden. Was für eine Ehre. Ich wurde mit noch ein paar anderen auch vom Bundesgesundheitsminister angesprochen und er war sichtlich beeindruckt, was wir hier alles machen. Allerdings hat er sich auch beschwert, dass er uns bei den Wettkämpfen nicht anfeuern gehört hat und dass das besser werden müsse :-D Achso und Innenminister Friedrich war auch da.
Wir waren alle ziemlich beeindruckt und mussten das alles erstmal irgendwie verarbeiten.
Bis dann
Eure Theresa

31.7.2012:

Heute Vormittag waren wir im Leeds Castle. Das ist ein sehr schönes Wasserschloss, dass vielen verschiedenen englischen Adligen gehörte. Dort hatten wir eine sehr interessante Führung. Für den Rest des Tages war eigentlich ein Strandbesuch in Brighton geplant, aber aufgrund des Wetters haben unsere Betreuer den verschoben. Das bedeutete, dass wir den gesamten Nachmittag Freizeit hatten. Ich war mit ein paar anderen in der Innenstadt von Canterbury zum Souvenirs und Postkarten shoppen ;-) Den restlichen Abend habe ich die Postkarten geschrieben und habe zusammen mit ein paar anderen Olympia geschaut.
Morgen früh geht es für mich um 6 Uhr los, weil ich mir mit noch 8 anderen Fechten ansehe.
Bis dann
Eure Theresa

30.7.2102:

Wie ich letztes mal schon erwähnt habe, haben wir heute die ersten Wettkämpfe besucht und ich war beim Teamfinale der Männer im Turnen. Die Halle war beeindruckend groß und auch die viele Zuschauer trugen zur olympischen Stimmung bei. Die deutschen Turner hatten heute leider nicht so viel Glück und kamen auf den 7. Platz. Mit der Wertung des letzten japanischen Turners war klar, dass Großbritannien Silber gewann. Die Halle tobte, aber diese Freude war nur von kurzer Dauer. Ein korrigierter Rechenfehler der Kampfrichter brachte Japan vom 4. Platz auf den Platz 2, was gleichzeitig auch bedeutete, dass Großbritannien auf Rang 3 rutschte. Der Jubel der Briten ging in Buhrufe über und der Satz: „Please show the judges your appreciation while they're walking out“ verstärkte diese. Doch bei der „Victory Ceremony“ wurde schließlich auch der dritte Platz gefeiert. Auch wenn die deutschen Turner heute leider unter ihren Erwartungen blieben, bin ich froh, dass ich sie alle live sehen und die unglaubliche Atmosphäre in der Halle miterleben konnte.

Bis dann

Eure Theresa


29.7.2012:

Heute stand als erstes ein Besuch im „British Museum“ auf dem Plan. Wir hatten sowohl Zeit uns selbst alles anzuschauen, aber auch eine Führung, die auf die Geschichte der Olympischen Spiele spezialisiert war. Danach sind wir mit einem kleinen Schiff über die Themse gefahren, um die bekanntesten Sehenswürdigkeiten auch mal von dieser Seite aus zu sehen. Anschließend hatten wir ein bisschen Zeit zur freien Verfügung, bevor wir eine Runde mit dem London Eye fuhren. Die Aussicht von dort oben ist grandios! Den Rest des Abends hatten wir Freizeit, um z.B. Berichte zu schreiben, Fotos zu posten oder auch um den Sportpark des Campus zu nutzen.
Morgen stehen die ersten Wettkampfbesuche an. Ich werde mir morgen das Teamfinale der Männer im Turnen anschauen. Darauf freue ich mich natürlich ganz besonders, aber vor allem auch , weil die deutschen Männer dabei sind :)
Bis bald
Eure Theresa

28.7.2012:

„Hallo, ich darf mich kurz vorstellen, mein Name ist Joachim Gauck, ich bin der Bundespräsident“, so begrüßte er uns zum Frühstück auf der MS Deutschland. Ein Lachen ging durch die Runde und er wirkte sofort super sympathisch.
Als wir erfuhren, dass wir mit dem Bundespräsidenten frühstücken dürfen, waren wir alle sprachlos.   Dies war aber keineswegs der Fall, als er erstmal an unserem Tisch saß. Die Stimmung war locker und entspannt und man vergaß sogar fast, dass man mit Deutschlands Staatsoberhaupt frühstückt und ihm gerade gegenüber sitzt, vielleicht einen Meter von ihm entfernt. Ein unbeschreibliches Gefühl!!! Er hat sich statt einer Stunde fast drei Stunden für uns Zeit genommen und spontan sogar einen Termin abgesagt, nur damit er länger bei uns bleiben konnte. Was für eine Ehre!! Fotos, Autogramme und noch mehr Fotos...und er hat sich über jedes einzelne gefreut :-) Dieses Frühstück werde ich sicher nie vergessen.
Anschließend wurden wir von einheimischen Jugendlichen in unserem Alter in Kleingruppen ein bisschen durch London geführt.
Am späten Nachmittag waren wir zu einem Empfang in der Deutschen Botschaft eingeladen, was auch ein ganz besonderes Erlebnis war. Der Botschafter selbst konnte zwar leider nicht da sein, aber auch er besuchte uns morgens mit seiner Frau im Rahmen des Frühstücks mit dem Bundespräsidenten.
Zum Abschluss dieses unbeschreiblichen, unvergesslichen und ganz besonderen Tages sind wir alle zusammen zum German Fan-Fest gegangen und haben dort mit viel guter Laune und Elan ein bisschen Stimmung gemacht ;-)
(Foto: dsj)
Bis bald
Eure Theresa

27.7.2012:

Heute Morgen nach dem Frühstück ging es los mit der Vergabe der Tickets für die Sportevents. Jeder Teilnehmer hat fünf Tickets bekommen. Unsere Betreuer haben sich dafür ein sehr faires System überlegt, damit jeder mit so vielen Tickets wie möglich zufrieden ist. Ich habe Tickets für das Teamfinale der Männer und die Einzelgerätefinals Ringe und Sprung der Männer und Stufenbarren der Frauen im Turnen, für Fechten, Dressurreiten und für Turmspringen. Ich bin ziemlich zufrieden, aber ich denke, dass bei den Olympischen Spielen jede Sportart interessant und etwas ganz besonderes ist, aber vor allem wird jedes Event sicher unvergesslich sein!
Nach dem Mittagessen sind wir alle zusammen in die Innenstadt von Canterbury gelaufen. Zuerst haben wir uns mit Audioguides die geschichtsträchtige Kathedrale von Canterbury angeschaut und anschließend hatten wir Zeit, um in Kleingruppen die Stadt zu erkunden und kennenzulernen.
Abends haben wir alle zusammen die Eröffnungsfeier im „Public-Viewing-Stil“ gesehen. Irgendwie war es ein seltsames Gefühl, zu wissen, dass das ganze Spektakel nur etwa eine Autostunde von uns entfernt stattgefunden hat und dass man einige der Sportler bei den Events sehen wird. Aber es war definitiv ein gelungener Auftakt der Olympischen Spiele.
Bis bald
Eure Theresa

26.7.2012:

Hallo erstmal :)
Ich bin gerade mit dem Deutschen Olympischen Jugendlager in London bei den Olympischen Spielen.
Nachdem wir alle am Dienstag oder am Mittwoch unsere Einkleidung bekommen haben, trafen wir uns am Mittwoch in Mainz. Donnerstag früh um 7 Uhr ging es dann los Richtung London. Zuerst mit dem Bus bis Calais, dann weiter mit der Fähre (siehe Bild, Quelle: dsj) nach Dover und von dort weiter mit dem Bus nach Canterbury, wo wir auf dem Campus der „University Of Kent“ untergebracht sind. Schon auf dem Weg von Dover nach Canterbury haben wir überall an den Straßenrändern Olympiafahnen gesehen und auch der Campus ist olympisch geschmückt. Die gesamte Gegend ist voll und ganz im Olympiafieber, von dem man definitiv angesteckt wird :)
Morgen (Freitag) werden wir die Stadt Canterbury kennenlernen und uns ein bisschen umschauen.
Ich freue mich schon auf die Zeit hier und kann es kaum erwarten, dass es richtig losgeht!

Bis bald
Eure Theresa

 

Berichte von der Deutschen Sportjugend

Alle Bilder von Theresa aus London findet ihr auch in der Bildergalerie.